Wer eine Solaranlage auf dem Dach installiert, trägt seinen Teil zur grünen Energiewende bei. Ganz nebenbei ist eine Photovoltaik-Anlage (PV-Anlage) eine Investition, die sich heute immer früher auszahlt. Während PV-Anlagen in der Vergangenheit als Luxusobjekte galten, sind heute immer günstigere Modelle auf dem Markt. Zudem nehmen die Sonnenstunden in Deutschland bedingt durch den Klimawandel jedes Jahr zu – eine besorgniserregende Entwicklung, die ironischerweise den Umstieg auf klimaneutrale Solarenergie begünstigt. Wer also jetzt in eine Solaranlage investiert, profitiert von hervorragenden Konditionen und tut überdies der Umwelt einen großen Gefallen. Worauf warten Sie noch?

 

Dach-Solaranlagen: Fragen und Antworten

Die Idee: Mit einer Solaranlage auf dem Dach ein eigenes kleines Mini-Kraftwerk besitzen, das selbstständig arbeitet und dabei keine Emissionen verursacht. Was man von der gewonnen Energie nicht selbst benötigt, speist man einfach ins öffentliche Stromnetz – und bekommt als Kompensation die sogenannte Einspeisevergütung. Gleichzeitig macht man den in Deutschland verbrauchten Strom ein kleines Stück grüner und trägt seinen kleinen Teil zur Energiewende bei. Warum sieht man trotzdem noch nicht auf allen Dächern die blau strahlenden Panels?

Rund um das Thema private Photovoltaikanlagen ranken sich immer noch viele Missverständnisse und Zweifel. Wir möchten an dieser Stelle ein paar Fragen beantworten, die wir immer wieder gestellt bekommen:

  • Dauert es nicht viel zu lange, bis ich von meinem Solarpanel profitiere? Beim Thema Amortisierung und Rendite zweifeln viele Hausbesitzer am Solarpanel als lohnenswerte Investition, schließlich dauert es eine gewisse Zeit, bis die Stromersparnis zusammen mit der Einspeisevergütung die Anschaffungskosten wieder reinholen. Wir sagen: Es lohnt sich, wenn Sie möglichst viel vom produzierten Strom selbst verbrauchen. Leider ist die staatliche Förderung in Form der Einspeisevergütung in den letzten Jahren immer niedriger geworden – ärgerlich, da der Staat so die Energiewende im privaten Sektor erschwert. Daher gilt, die eigene Stromrechnung Ihres Anbieters zu senken, indem Sie die meiste Ihrer Solarenergie im Haushalt verbrauchen und möglichst wenig ins öffentliche Netz einspeisen. Jede Kilowattstunde (kWh), die Sie über Solarstrom gewinnen, sparen Sie bei Ihrem Stromanbieter – Stand 2020 sind das in Deutschland durchschnittlich 31,73 Cent Stromkosten pro kWh!
  • Brauche ich nicht auch einen Speicher, um überschüssige Solarenergie nutzbar zu machen? Die Frage rührt daher, dass Batterie-Speicher die Anschaffungskosten von Photovoltaik-Anlagen merkbar erhöhen. Am Anfang sollte man auf Speicher verzichten, wenn man möglichst schnell seine Anschaffungskosten wieder reinholen möchte. Der kleine Anteil an verloren gegangener Energie ist meist vernachlässigbar; zudem haben Batterien eine limitierte Lebensdauer. Speicher sind eher für eine spätere Anschaffung empfohlen, wenn der Solaranlage-Besitzer zuverlässige Daten gesammelt hat. Nur dann kann man einen Speicher anschaffen, der exakt auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten ist.
  • Was ist eine Solarthermie-Anlage? Diese wird häufig mit einer Photovoltaik-Anlage verwechselt. Bei der Solarthermie wird Wasser erwärmt, das anschließend im Haushalt zum Beispiel zum Spülen, Duschen und Heizen verbraucht werden kann. Damit spart man Heiz- und Wasserkosten, man erzeugt aber keinen Strom.
  • Wie funktioniert Photovoltaik? Hierbei wird in Solarzellen Sonnenergie in elektrische Energie umgewandelt. Die Zellen wandeln die Sonneneinstrahlung in elektrischen Gleichstrom um, der wiederum von einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt wird. Dieser Strom kann dann im Haushalt verbraucht oder ins öffentliche Netz eingespeist werden. Die Höchstleistung einer PV-Anlage wird in Kilowatt-Peak (KWp) angegeben; dieser Wert bezeichnet den theoretischen maximalen Energie-Ertrag eines Panels.
  • Kann man eine Solaranlage auf jedem Dach installieren? Der wichtigste Faktor ist Platz. Ohne genug Raum auf dem Dach für Solarmodule werden Sie es schwer haben, diese optimal einzubauen. Wir empfehlen eine Fläche von mindestens 25 Quadratmetern. Dazu kommen einige Faktoren, die den Einsatz einer Solaranlage begünstigen. Diese erklären wir im folgenden Abschnitt.

→ Haben Sie Fragen dazu? Gerne informieren wir Sie als Photovoltaikanlagen-Anbieter über Ihre Möglichkeiten.

 

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Ist mein Dach für Photovoltaik geeignet?

Wenn Sie auf Ihrem Dach über mindestens 25 qm Fläche verfügen, können Sie weitere Faktoren überprüfen, die für einen ordentlichen Betrieb Ihrer Solaranlage wichtig sind:

  • Ideal ist ein Süd-Dach: Das heißt, dass Sie eine Dachfläche haben, die gegen Süden gerichtet ist. Dann bekommen Sie tagsüber die meisten Sonnenstunden und Wärme ab – vor allem in der besonders sonnenstarken Mittagszeit – und erzeugen die meiste Energie für den Eigenverbrauch und fürs Einspeisen überschüssigen Stroms ins öffentliche Netz.
  • Ost-West-Dach für rentable Solarenergie: Sie haben ein Ost/West-Dach, wenn Ihre beiden Dachhälften je nach Osten und Westen gerichtet sind. In diesem Fall installiert man idealerweise auf beiden Seiten Panels. Das hat den Vorteil, dass Sie die Morgen- und Nachmittagssonne vollständig nutzen und einen großen Anteil Ihres erzeugten Stroms selbst verbrauchen können.
  • Faktor Dachneigung: Der Winkel, mit dem die Sonne auf Ihre Module strahlt, ist für den Energiegewinn ein weiterer wichtiger Faktor. Bei einem Schrägdach ist ein Winkel zwischen 30 und 55 Grad ideal. Wenn Sie ein Flachdach haben, können Sie mit einer Aufständerung den besten Winkel herstellen. Aber Vorsicht: Hierfür müssen Sie mehr Platz einberechnen, damit die Solaranlagen sich nicht gegenseitig mit Schatten überdecken.
  • Dachfenster: Einige Dachfenster erschweren die Installation von Photovoltaik-Panels, wenn sie zu viel Platz einnehmen. Achten Sie darauf, dass Sie trotz eines oder mehreren Dachfenstern immer noch mindestens 25 qm Platz haben.
  • Verschattung: Nicht jedes Dach bzw. jedes Haus genießt 100% Sonnenlicht. Fremdverschattung kann etwa durch Bäume, Sattelitenschüsseln oder höhere Nachbargebäude entstehen. Man kann diesem Nachteil technisch mit sogenannten Leistungsoptimierern entgegenwirken.

Im Idealfall lassen Sie sich von Solar-Profis beraten, die Ihr Dach individuell analysieren und die perfekte PV-Anlage für Sie zusammenstellen und installieren können. Wird von einem Laien eine Photovoltaikanlage auf dem Dach errichtet und es passieren Fehler, sind diese später nur schwer korrigierbar und fallen finanziell empfindlich ins Gewicht. Holen Sie das Meiste aus Ihrer Sonnenenergie, sparen Sie Geld – und fragen Sie die Fachleute!

Kontaktieren Sie die Experten für regenerative Energiesysteme für Ihre ideale Solaranlage auf dem Dach!

 

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Ihre Photovoltaikanlage auf dem Dach: Mit Ed-Energy zum grünen Strom

Wir möchten mit Ihnen gemeinsam unser Land grüner machen. Nicht nur, weil in den erneuerbaren Energien die Zukunft liegt und damit der Klimawandel entschleunigt werden soll, sondern auch, weil Sie von einer ordentlichen Solaranlage auf dem Dach langfristig profitieren. Wir bewerten Ihre individuelle Situation und finden die beste Lösung für Ihr Dach und Ihren Haushalt. Übrigens sind wir auch beim Thema Elektroauto vorne dabei, zum Beispiel können Sie bei uns eine Ladestation für Ihr Elektroauto kaufen – und wenn Sie diese dann zusätzlich mit Solarstrom betreiben, Sind Sie bestens für die grüne Zukunft gerüstet, die wir als Experten für Photovoltaik in Berlin gemeinsam mit all unseren Kunden erreichen wollen. Machen Sie heute den ersten Schritt!