Ausgangslage:
Das Neubauvorhaben der Bauträger umfasst 23 Reihenhäuser in mehreren Reihenhauszeilen. Die Gebäude wurden gemäß »KfW 40« errichtet. Der Bezug erfolgt seit Frühjahr letzten Jahres.

Technische Ausstattung:
Zum bauseits erstellten Heizkessel wurde eine Photovoltaikanlage mit einem Solarstromspeicher installiert. Mehr als 85 Prozent des Strombedarfs wird durch die umweltentlastende Solaranlage erzeugt. Das Solarkraftwerk ist dafür konzipiert, möglichst viel selbst erzeugten Strom zu verwenden und den Bezug vom Energieversorger zu minimieren. Dazu gehört die unmittelbare Nutzung des tagsüber erzeugten Sonnenstroms ebenso wie die Speicherung und punktgenaue Bereitstellung, wenn zu einem späteren Zeitpunkt Strom gebraucht wird. Im Regelfall ist dies abends, nachts und frühmorgens. Dazu gehört aber auch, dass Geräte dann eingeschaltet und benutzt werden, wenn die Batterie schon voll, aber noch überschüssiger Sonnenstrom erzeugt wird. All das macht Batteriemanagementsystem – und zwar auf Wunsch vollautomatisch und ohne dass der Nutzer dafür zuhause sein muss. Der produzierte Strom wird direkt an die Eigentümer geliefert, überschüssiger Strom in das Stromnetz der allgemeinen Versorgung eingespeist.

Zusatzleistungen:
Kommt es zu einem Stromausfall, schalten die Solarkraftwerke auf der ersten Phase unterbrechungsfrei auf Batteriebetrieb um. Die Phase zwei und drei wird nach 5 Minuten zugeschaltet und das gesamte Objekt mit allen drei Phasen versorgt. Komforteinbußen sind hierbei fehl am Platz.

Einsparung:Der Strom wird unterhalb marktüblicher Konditionen an die Eigentümer geliefert und senkt je nach Nutzerverhalten einen beachtlichen Teil der sog. „2. Miete“ – die Betriebsnebenkosten.

Je nach Nutzerverhalten bis zu 90 % Strombezug.